ReiseBlog 2013


 

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Ende gut – alles gut! Weiter geht's ...

Miteinander – Füreinander – Voneinander Lernen!
Miteinander – Füreinander – Voneinander Lernen!

 

... auf ins Neue Jahr 2014!

 

Ich wünsche Euch ein tolles, kraftvolles, gesundes, lebensfreudiges und an Erfahrungen bereicherndes Jahr.

 

Dies ist mein Abschluss-ReiseBlog-Artikel.

 

Meine Bilanz für 2013?

 

So eine Auszeit hat es in sich. Ich habe mir damit ein besonderes Geschenk gemacht. Im eigentlichen Sein, mit mir und in der südlichen Sonne Italiens verbrachten Zeit habe ich mich sowohl ein Stück weit verloren als auch wieder entdeckt. Auch sind Saiten in mir zum Klingen gebracht worden, die mir so bisher noch nicht bekannt waren. Ich bin reicher an Erfahrungen und Erlebnissen geworden – so schön. 

 

Worum geht es nun? Wer weiß das denn eigentlich? Ein Teil von mir verlangt danach, dem Zarten und Neuen in mir ein Chance zu geben, ja auch einer gewissen Verletzlichkeit Raum zu geben und diese im Alltag des Seins nicht einfach wieder nieder zu treten. Das Neue braucht neuen Raum, dazu müssen auch einige Türen geschlossen werden. 

 

Mein Pio ist auch ein Geschenk. Wir kommen gut miteinander zurecht, bauen Vertrauen und Beziehung auf, lernen mit- und voneinander. Er ist häufig ein Spiegel meiner Selbst. Da heißt es achtsam und aufmerksam sein. 

 

Es wird weitere Geschichten, Artikel und vielleicht ein Büchlein geben. Doch noch bin ich am Sortieren, ordnen, ausmisten, einladen, ausprobieren. Es ist spannend, wenn auch nicht immer so einfach zu begreifen. 

 

Ich danke allen meinen treuen Blog-Lesern für die schönen Kommentare und Rückmeldungen und für die Begleitung während meiner Reise. Die Reise des Lebens geht weiter, wenn auch vorerst nicht in Form einer Auszeit oder eines speziellen ReiseBlogs. 

 

Meine Erfahrungen werde ich niederschreiben und hoffe damit, Mut zu machen, sich die Zeit zu nehmen, die es braucht, um dem Leben mit mehr Freude und weniger Frust begegnen zu können. 

 

Habt es schön, liebe Leser. Ich bin dankbar für 2013 und freue mich auf das frische und noch junge Jahr 2014. Alles Liebe und Gute für Euch in 2014. 

 

Herzlich, 

Anja & Pio

 

 

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Über die Grenzen ...

Herbstliche Ausblicke ...
Herbstliche Ausblicke ...

... Italiens und Österreichs fahren Pio und ich in Kürze zurück nach Deutschland.

 

Ich blicke zurück auf intensive Wochen und Monate. Meine Auszeit – da darf ich mich glücklich schätzen – dauert noch bis Ende Oktober, doch der Abschied aus Italien fällt mir schwer, hatte ich hier doch eine wirklich bewegende Zeit.

 

Über die Grenzen bin ich zu Beginn meiner Auszeit gegangen – nicht nur symbolisch von Deutschland über die Schweiz nach Italien –, habe mich voller Neugier und Mut mit meinem tollen grünen Bus allein auf den Weg gemacht, um Neues – auch in mir – zu entdecken. Dies ist mir gelungen, meine ich. Nicht immer so leicht war mein Weg, doch gleichzeitig unglaublich schön, bewegend und inspirierend.

 

Ich habe eben »die Nebenstraßen« benutzt (viele Serpentinen), weg von der »Hauptroute« (keine geradlinige gut ausgebaute Autobahn), einmal quer durchs »Chaos« (mitten durch die engen Gassen von Neapel) und dann wieder zurück in die Ruhe der »Natur«. Rund um den Stiefel Italiens bin ich gefahren, ich habe schöne und auch einige schräge Begegnungen gehabt. Die Zeit verläuft anders, kein Alltagstrott, der die Stunden raubt, keine vorgegebene Route.

 

Im Außen wie im Innen – so habe ich die vielen Turbulenzen meiner Reise bisher erlebt. Wagt man es einmal die vorgegebene Route zu verlassen und zu schauen, was da sonst noch so ist, wird man unglaublich überrascht und  beschenkt. Das Leben ist bunt! Das Leben ist schön! Das Leben ist reichhaltig! Es bietet alles was wir brauchen, um den nächsten Schritt zu tun. Ich glaube auch, dass wir immer dann mit bestimmten und neuen Herausforderungen konfrontiert werden, wenn wir soweit sind, diese zu meistern.

 

Und dann geht es darum, sich diesen Herausforderungen zu stellen, nicht im Kampf, vielmehr im Annehmen des Neuen und Loslassen des Alten. Das ist nicht immer so einfach, denn Veränderungen machen Angst, sind unbequem und wir bewegen uns zunächst auf unsicherem, ja unbekanntem Terrain.

 

Der Weg nach vorn bringt uns weiter, nicht der Weg zurück, nicht die Stagnation. Ich für mich habe gelernt, dass Lebensfreude kein Tages-, ja, kein Dauerzustand ist. Sie kommt und geht mit den Aufgaben, die wir zu meistern haben. Aber sie ist stets in uns – die Lebensfreude –, sie kommt uns nicht abhanden, sie wird nur manchmal arg überlagert von »unserem Freund« namens Verstand, der immer darauf bedacht ist, das Beste für uns zu wollen. Nur leider wurde er über die Jahre sehr konditioniert und meint, er allein darf das Zepter in der Hand halten.

 

Vor ein paar Tagen sind Pio und ich bei herrlichstem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen durch das wunderschöne Südtirol gewandert. Hinter jeder neuen Ecke erwartete uns ein neuer Ausblick über eine herrlich, herbstliche Landschaft, voll von Almenwiesen und Apfelplantagen, deren Bäume mit abertausenden von bunten Äpfeln bestückt waren. Das sind diese kurzen aber intensiven Glücksmomente, in denen alle meine Sinne berührt werden – »jauchzen«! Dann spüre mich ganz bei mir, bin mit mir in Verbindung. Körper, Geist und Seele sind eins und harmonisieren miteinander – »jeder« kommt zu seinem Recht. Ein Geschenk! Meine Seele kann Purzelbäume schlagen, zeigt mir, dass das Sein in der Natur etwas ganz Besonderes ist und »sie« und »ich« fühlen uns wohl. Allein ... All-ein ... alles eins ... Wortspiele fallen mir hierzu ein.

 

Und hier noch eine kleine Erinnerung an meinen Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis zum 06.10. laufen und mache mich dann an die wahrlich nicht so leichte Auswahl.

 

Und hier geht es zu den neuen Bildimpressionen.

 

 

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Vertrauen ...

Erstmal Stacheln ausfahren ...
Erstmal Stacheln ausfahren ...

... ist ein recht bedeutendes Wort, das gern für Beziehungen jeglicher Art benutzt wird. Aber was heißt das denn eigentlich?

 

Für mich ist es momentan äußerst spannend zu erleben, wie an jedem gemeinsam verbrachten Tag das Vertrauen zwischen meinem Hund und mir wächst. Das ist schön! Es scheint, ich entdecke die Welt gerade auch etwas neu. Z.B. ist es nicht nur lustig sondern auch sehr anrührend zu beobachten, wie Pio sich ganz langsam an das Wasser heran pirscht. Die kleinen Wellen des »Lago di Garda«, an dem wir heute angekommen sind, wollen ihm einfach nicht recht geheuer sein. Wieso sehen die Steine da am Grund des Sees eigentlich so komisch aus? Warum schwimmen da so komische Tiere auf dem See, was machen die da und warum kann ich sie nicht erreichen? So in etwa sieht Pios »Gesichtsausdruck« aus, wenn wir unsere Tour machen und am Wasser entlang gehen.

 

Zum Thema »Vertrauen« fallen mir auch noch einige verwandte Wörter ein:

-       Zutrauen

-       Blindes Vertrauen

-       Anvertrauen

-       Vertrauensverhältnis

-       »Misstrauen« vs. Vertrauen

 

Vertrauen hat auch etwas mit »sich trauen« zu tun. Etwas oder jemand, der neu ist, ist uns vielleicht nicht ganz »geheuer«, wir wissen noch nicht, was das oder der Neue ist und beobachten, ja, wir probieren aus, wie es sich so verhält mit dem Neuen. Dürfen wir so sein, wie wir sind? Wie sieht es mit Status oder Dominanz aus? Können wir uns »an-vertrauen«? Dürfen wir »Zu-trauen« fassen ohne einen Schaden davon zu tragen? Wie reagiert das (oder der) wir noch nicht kennen auf unser Verhalten? Wie reagieren wir selbst?

 

Es kann mitunter recht lange dauern bis ein Vertrauensverhältnis – vielleicht sogar irgendwann das »blinde Vertrauen« – aufgebaut ist. Ich muss hier immer wieder an »Der kleine Prinz« denken. Diese wunderschöne Geschichte, die wohl fast jeder kennt, ist eine Geschichte auch über »das Vertrauen«. Erinnert Ihr Euch an die Beschreibung der ersten Begegnung zwischen dem kleinen Prinzen und der Rose?

 

Je nachdem, welche Erfahrungen wir in unserem Leben machen oder bereits gemacht haben – egal ob kurzes oder langes Leben – ist unser Vertrauensverhältnis geprägt durch eben diese und durch daraus entstehende innere Glaubenssätze, die uns in unserem Verhalten (meist unbewusst) steuern.

 

Es gibt sicher Menschen – vielleicht auch Tiere –, die schnell Vertrauen aufbauen können, aber eben auch jene, die aufgrund ihrer Erfahrungen mehr Zeit hierfür benötigen. Wichtig ist, dass wir lernen den anderen – egal ob Mensch oder Tier – in seinem Verhalten und seinem Ausdruck zu verstehen, d.h. diese oder diesen zu deuten. Und dieses bedarf Zeit. 

 

Ich glaube auch, dass Vertrauen etwas mit Annehmen und Loslassen zu tun hat. Über das »Los-lassen« habe ich bereits geschrieben, ein Artikel über das »Annehmen« steht noch aus.

 

Als neue Hundebesitzerin ist es mir ein Anliegen meinen Hund Pio »zu lesen«, d.h. seine Reaktionen zu deuten. Es wird spannend und aufregend bleiben, und ich mache derzeit ganz sicher auch noch jede Menge Fehler. Wir beide haben bereits einen Termin für ein Intensivtraining in einer Hundeschule in Süddeutschland ausgemacht. D.h. auch, dass ich Anfang Oktober zurück in Deutschland sein werde.

 

In einem meiner nächsten Artikel werde ich über das Thema »Abschied und Neubeginn« berichten.

 

Denkt auch an den Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis Anfang Oktober laufen.

 

Und hier geht es zu den aktuellen Bildimpressionen.

 

 

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Frau mit Hund Anja ...

Wer suchet der findet ...
Wer suchet der findet ...

... stand gestern auf der Getränkeliste in der Casanuova in der Toskana. Es war wohl nicht ganz klar, wer denn jetzt eigentlich den Namen »Anja« trägt, ich oder mein Hund, auf jeden Fall ist »die Neue« eben besagte »Frau mit Hund Anja«.

 

Pio und ich haben gestern – mit einer Übernachtung am Lago Trasimeno – die Toskana erreicht nachdem wir am Dienstag aus den Abruzzen aufgebrochen sind. Wir fahren soweit es möglich ist auf der Autostrada – nun wieder in Richtung Norden –, das ist für meinen Hund angenehmer als die vielen Serpentinen der Nebenstraßen. Er findet das Autofahren allerdings nach wie vor ziemlich daneben. 

 

Die Casanueva – südlich von Florenz – lädt zu ein paar entspannten Tagen ohne viel Reisen ein. Mein Bus steht am Rande der Olivenbäume und wir haben die Möglichkeit am »social life« teilzunehmen. Frühstück und Abendessen inklusive und beides kann sich absolut sehen und schmecken lassen.

 

 

Nun, so kurz bevor ich mich endgültig auf den Weg in Richtung Norden mache, stelle ich fest, dass ich noch ein paar Tage brauche, um mich von Italien und dem Leben in meinem Bus zu verabschieden. Natürlich ist meine Auszeit noch nicht vorüber, doch habe ich hier eine so intensive – sowohl schöne als auch manchmal nicht ganz so leichte – Zeit mit mir verbracht, dass ich es gern mit einem typisch italienischen Leben ausklingen lassen möchte.

 

Ich bin sicher, es wird auch in den kommenden Wochen noch recht spannend und aufregend mit meiner neuen Begleitung sein. Ich werde weiter berichten. Unsere Route steht noch nicht fest, wir werden aber wohl über Österreich zurück nach Deutschland reisen. 

 

Denkt an den Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis Anfang Oktober laufen.

 

Und hier geht es zu den aktuellen Bildimpressionen.

 

 

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A big thank you to Carla ...

Carla and Pio in front of Animalibera in Pescasseroli
Carla and Pio in front of Animalibera in Pescasseroli

... who is THE dogtrainer in Pescasseroli, right in the middle of the National Park of Abruzzo.

 

Thank you, Carla, so much, for helping me and Pio with your passion to bring the two of us together. You are definitely a person with her heart in the right place. It was a pleasure to meet and work with you. You helped us, Pio and me, so much to get closer to each other. Hope to see you again with one of our international projects in Europe or just on a visit to Gemany or Italy. Best wishes to you and Lorenzo.

 

Grazie Mille!

 

 

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Ende gut – alles gut! Weiter geht's ...

Miteinander – Füreinander – Voneinander Lernen!
Miteinander – Füreinander – Voneinander Lernen!

 

... auf ins Neue Jahr 2014!

 

Ich wünsche Euch ein tolles, kraftvolles, gesundes, lebensfreudiges und an Erfahrungen bereicherndes Jahr.

 

Dies ist mein Abschluss-ReiseBlog-Artikel.

 

Meine Bilanz für 2013?

 

So eine Auszeit hat es in sich. Ich habe mir damit ein besonderes Geschenk gemacht. Im eigentlichen Sein, mit mir und in der südlichen Sonne Italiens verbrachten Zeit habe ich mich sowohl ein Stück weit verloren als auch wieder entdeckt. Auch sind Saiten in mir zum Klingen gebracht worden, die mir so bisher noch nicht bekannt waren. Ich bin reicher an Erfahrungen und Erlebnissen geworden – so schön. 

 

Worum geht es nun? Wer weiß das denn eigentlich? Ein Teil von mir verlangt danach, dem Zarten und Neuen in mir ein Chance zu geben, ja auch einer gewissen Verletzlichkeit Raum zu geben und diese im Alltag des Seins nicht einfach wieder nieder zu treten. Das Neue braucht neuen Raum, dazu müssen auch einige Türen geschlossen werden. 

 

Mein Pio ist auch ein Geschenk. Wir kommen gut miteinander zurecht, bauen Vertrauen und Beziehung auf, lernen mit- und voneinander. Er ist häufig ein Spiegel meiner Selbst. Da heißt es achtsam und aufmerksam sein. 

 

Es wird weitere Geschichten, Artikel und vielleicht ein Büchlein geben. Doch noch bin ich am Sortieren, ordnen, ausmisten, einladen, ausprobieren. Es ist spannend, wenn auch nicht immer so einfach zu begreifen. 

 

Ich danke allen meinen treuen Blog-Lesern für die schönen Kommentare und Rückmeldungen und für die Begleitung während meiner Reise. Die Reise des Lebens geht weiter, wenn auch vorerst nicht in Form einer Auszeit oder eines speziellen ReiseBlogs. 

 

Meine Erfahrungen werde ich niederschreiben und hoffe damit, Mut zu machen, sich die Zeit zu nehmen, die es braucht, um dem Leben mit mehr Freude und weniger Frust begegnen zu können. 

 

Habt es schön, liebe Leser. Ich bin dankbar für 2013 und freue mich auf das frische und noch junge Jahr 2014. Alles Liebe und Gute für Euch in 2014. 

 

Herzlich, 

Anja & Pio

 

 

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Über die Grenzen ...

Herbstliche Ausblicke ...
Herbstliche Ausblicke ...

... Italiens und Österreichs fahren Pio und ich in Kürze zurück nach Deutschland.

 

Ich blicke zurück auf intensive Wochen und Monate. Meine Auszeit – da darf ich mich glücklich schätzen – dauert noch bis Ende Oktober, doch der Abschied aus Italien fällt mir schwer, hatte ich hier doch eine wirklich bewegende Zeit.

 

Über die Grenzen bin ich zu Beginn meiner Auszeit gegangen – nicht nur symbolisch von Deutschland über die Schweiz nach Italien –, habe mich voller Neugier und Mut mit meinem tollen grünen Bus allein auf den Weg gemacht, um Neues – auch in mir – zu entdecken. Dies ist mir gelungen, meine ich. Nicht immer so leicht war mein Weg, doch gleichzeitig unglaublich schön, bewegend und inspirierend.

 

Ich habe eben »die Nebenstraßen« benutzt (viele Serpentinen), weg von der »Hauptroute« (keine geradlinige gut ausgebaute Autobahn), einmal quer durchs »Chaos« (mitten durch die engen Gassen von Neapel) und dann wieder zurück in die Ruhe der »Natur«. Rund um den Stiefel Italiens bin ich gefahren, ich habe schöne und auch einige schräge Begegnungen gehabt. Die Zeit verläuft anders, kein Alltagstrott, der die Stunden raubt, keine vorgegebene Route.

 

Im Außen wie im Innen – so habe ich die vielen Turbulenzen meiner Reise bisher erlebt. Wagt man es einmal die vorgegebene Route zu verlassen und zu schauen, was da sonst noch so ist, wird man unglaublich überrascht und  beschenkt. Das Leben ist bunt! Das Leben ist schön! Das Leben ist reichhaltig! Es bietet alles was wir brauchen, um den nächsten Schritt zu tun. Ich glaube auch, dass wir immer dann mit bestimmten und neuen Herausforderungen konfrontiert werden, wenn wir soweit sind, diese zu meistern.

 

Und dann geht es darum, sich diesen Herausforderungen zu stellen, nicht im Kampf, vielmehr im Annehmen des Neuen und Loslassen des Alten. Das ist nicht immer so einfach, denn Veränderungen machen Angst, sind unbequem und wir bewegen uns zunächst auf unsicherem, ja unbekanntem Terrain.

 

Der Weg nach vorn bringt uns weiter, nicht der Weg zurück, nicht die Stagnation. Ich für mich habe gelernt, dass Lebensfreude kein Tages-, ja, kein Dauerzustand ist. Sie kommt und geht mit den Aufgaben, die wir zu meistern haben. Aber sie ist stets in uns – die Lebensfreude –, sie kommt uns nicht abhanden, sie wird nur manchmal arg überlagert von »unserem Freund« namens Verstand, der immer darauf bedacht ist, das Beste für uns zu wollen. Nur leider wurde er über die Jahre sehr konditioniert und meint, er allein darf das Zepter in der Hand halten.

 

Vor ein paar Tagen sind Pio und ich bei herrlichstem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen durch das wunderschöne Südtirol gewandert. Hinter jeder neuen Ecke erwartete uns ein neuer Ausblick über eine herrlich, herbstliche Landschaft, voll von Almenwiesen und Apfelplantagen, deren Bäume mit abertausenden von bunten Äpfeln bestückt waren. Das sind diese kurzen aber intensiven Glücksmomente, in denen alle meine Sinne berührt werden – »jauchzen«! Dann spüre mich ganz bei mir, bin mit mir in Verbindung. Körper, Geist und Seele sind eins und harmonisieren miteinander – »jeder« kommt zu seinem Recht. Ein Geschenk! Meine Seele kann Purzelbäume schlagen, zeigt mir, dass das Sein in der Natur etwas ganz Besonderes ist und »sie« und »ich« fühlen uns wohl. Allein ... All-ein ... alles eins ... Wortspiele fallen mir hierzu ein.

 

Und hier noch eine kleine Erinnerung an meinen Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis zum 06.10. laufen und mache mich dann an die wahrlich nicht so leichte Auswahl.

 

Und hier geht es zu den neuen Bildimpressionen.

 

 

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Vertrauen ...

Erstmal Stacheln ausfahren ...
Erstmal Stacheln ausfahren ...

... ist ein recht bedeutendes Wort, das gern für Beziehungen jeglicher Art benutzt wird. Aber was heißt das denn eigentlich?

 

Für mich ist es momentan äußerst spannend zu erleben, wie an jedem gemeinsam verbrachten Tag das Vertrauen zwischen meinem Hund und mir wächst. Das ist schön! Es scheint, ich entdecke die Welt gerade auch etwas neu. Z.B. ist es nicht nur lustig sondern auch sehr anrührend zu beobachten, wie Pio sich ganz langsam an das Wasser heran pirscht. Die kleinen Wellen des »Lago di Garda«, an dem wir heute angekommen sind, wollen ihm einfach nicht recht geheuer sein. Wieso sehen die Steine da am Grund des Sees eigentlich so komisch aus? Warum schwimmen da so komische Tiere auf dem See, was machen die da und warum kann ich sie nicht erreichen? So in etwa sieht Pios »Gesichtsausdruck« aus, wenn wir unsere Tour machen und am Wasser entlang gehen.

 

Zum Thema »Vertrauen« fallen mir auch noch einige verwandte Wörter ein:

-       Zutrauen

-       Blindes Vertrauen

-       Anvertrauen

-       Vertrauensverhältnis

-       »Misstrauen« vs. Vertrauen

 

Vertrauen hat auch etwas mit »sich trauen« zu tun. Etwas oder jemand, der neu ist, ist uns vielleicht nicht ganz »geheuer«, wir wissen noch nicht, was das oder der Neue ist und beobachten, ja, wir probieren aus, wie es sich so verhält mit dem Neuen. Dürfen wir so sein, wie wir sind? Wie sieht es mit Status oder Dominanz aus? Können wir uns »an-vertrauen«? Dürfen wir »Zu-trauen« fassen ohne einen Schaden davon zu tragen? Wie reagiert das (oder der) wir noch nicht kennen auf unser Verhalten? Wie reagieren wir selbst?

 

Es kann mitunter recht lange dauern bis ein Vertrauensverhältnis – vielleicht sogar irgendwann das »blinde Vertrauen« – aufgebaut ist. Ich muss hier immer wieder an »Der kleine Prinz« denken. Diese wunderschöne Geschichte, die wohl fast jeder kennt, ist eine Geschichte auch über »das Vertrauen«. Erinnert Ihr Euch an die Beschreibung der ersten Begegnung zwischen dem kleinen Prinzen und der Rose?

 

Je nachdem, welche Erfahrungen wir in unserem Leben machen oder bereits gemacht haben – egal ob kurzes oder langes Leben – ist unser Vertrauensverhältnis geprägt durch eben diese und durch daraus entstehende innere Glaubenssätze, die uns in unserem Verhalten (meist unbewusst) steuern.

 

Es gibt sicher Menschen – vielleicht auch Tiere –, die schnell Vertrauen aufbauen können, aber eben auch jene, die aufgrund ihrer Erfahrungen mehr Zeit hierfür benötigen. Wichtig ist, dass wir lernen den anderen – egal ob Mensch oder Tier – in seinem Verhalten und seinem Ausdruck zu verstehen, d.h. diese oder diesen zu deuten. Und dieses bedarf Zeit. 

 

Ich glaube auch, dass Vertrauen etwas mit Annehmen und Loslassen zu tun hat. Über das »Los-lassen« habe ich bereits geschrieben, ein Artikel über das »Annehmen« steht noch aus.

 

Als neue Hundebesitzerin ist es mir ein Anliegen meinen Hund Pio »zu lesen«, d.h. seine Reaktionen zu deuten. Es wird spannend und aufregend bleiben, und ich mache derzeit ganz sicher auch noch jede Menge Fehler. Wir beide haben bereits einen Termin für ein Intensivtraining in einer Hundeschule in Süddeutschland ausgemacht. D.h. auch, dass ich Anfang Oktober zurück in Deutschland sein werde.

 

In einem meiner nächsten Artikel werde ich über das Thema »Abschied und Neubeginn« berichten.

 

Denkt auch an den Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis Anfang Oktober laufen.

 

Und hier geht es zu den aktuellen Bildimpressionen.

 

 

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Frau mit Hund Anja ...

Wer suchet der findet ...
Wer suchet der findet ...

... stand gestern auf der Getränkeliste in der Casanuova in der Toskana. Es war wohl nicht ganz klar, wer denn jetzt eigentlich den Namen »Anja« trägt, ich oder mein Hund, auf jeden Fall ist »die Neue« eben besagte »Frau mit Hund Anja«.

 

Pio und ich haben gestern – mit einer Übernachtung am Lago Trasimeno – die Toskana erreicht nachdem wir am Dienstag aus den Abruzzen aufgebrochen sind. Wir fahren soweit es möglich ist auf der Autostrada – nun wieder in Richtung Norden –, das ist für meinen Hund angenehmer als die vielen Serpentinen der Nebenstraßen. Er findet das Autofahren allerdings nach wie vor ziemlich daneben. 

 

Die Casanueva – südlich von Florenz – lädt zu ein paar entspannten Tagen ohne viel Reisen ein. Mein Bus steht am Rande der Olivenbäume und wir haben die Möglichkeit am »social life« teilzunehmen. Frühstück und Abendessen inklusive und beides kann sich absolut sehen und schmecken lassen.

 

 

Nun, so kurz bevor ich mich endgültig auf den Weg in Richtung Norden mache, stelle ich fest, dass ich noch ein paar Tage brauche, um mich von Italien und dem Leben in meinem Bus zu verabschieden. Natürlich ist meine Auszeit noch nicht vorüber, doch habe ich hier eine so intensive – sowohl schöne als auch manchmal nicht ganz so leichte – Zeit mit mir verbracht, dass ich es gern mit einem typisch italienischen Leben ausklingen lassen möchte.

 

Ich bin sicher, es wird auch in den kommenden Wochen noch recht spannend und aufregend mit meiner neuen Begleitung sein. Ich werde weiter berichten. Unsere Route steht noch nicht fest, wir werden aber wohl über Österreich zurück nach Deutschland reisen. 

 

Denkt an den Kalenderwettbewerb 2014. Wer mir schreibt, welches sein Lieblingsfoto in meiner Bildergalerie der Monate Mai bis September ist und welches Lieblingszitat bzw. welche Gedanken ihm dazu einfallen, der kann einen von 12 Foto-Kalendern für das Jahr 2014 gewinnen. Schickt mir eine Mail mir Eurem Vorschlag an: mail@anjameineke.de. Einige Mails sind bereits eingegangen. Ich lasse den Wettbewerb noch bis Anfang Oktober laufen.

 

Und hier geht es zu den aktuellen Bildimpressionen.

 

 

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A big thank you to Carla ...

Carla and Pio in front of Animalibera in Pescasseroli
Carla and Pio in front of Animalibera in Pescasseroli

... who is THE dogtrainer in Pescasseroli, right in the middle of the National Park of Abruzzo.

 

Thank you, Carla, so much, for helping me and Pio with your passion to bring the two of us together. You are definitely a person with her heart in the right place. It was a pleasure to meet and work with you. You helped us, Pio and me, so much to get closer to each other. Hope to see you again with one of our international projects in Europe or just on a visit to Gemany or Italy. Best wishes to you and Lorenzo.

 

Grazie Mille!

 

 

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