Ganz im Hier und Jetzt ...

... zu leben fällt wohl kaum jemandem von uns leicht.

 

Die vergangenen Wochen und Monate während meiner Auszeit haben mich immer wieder »eingeladen«, nicht immer nur wohlmeinende Rückblicke in die Vergangenheit zu werfen oder aber mit meinen Gedanken in die Zukunft zu schweifen, um mich – voller Zuversicht – meinen Visionen und Träumen mit ganzer Aufmerksamkeit zu widmen.

 

Dabei habe ich irgendwann festgestellt, dass ich vom eigentlichen Augenblick – wie der Schönheit des Sonnenuntergangs oder dem stillen Spektakel des aufgehenden Vollmonds oder auch einfach nur dem stetigen Rauschen der sanft brechenden Wellen vor meinem Stellplatz – nicht immer etwas voll und ganz mitbekommen habe, weil ich mit meinem Bewusstsein weder im Hier noch im Jetzt weilte.

 

Gerade bin ich aber recht zuversichtlich, da es mir mit zunehmendem Abstand und Einkehr von innerer Ruhe immer besser gelingt, solch geistige Abwesenheiten und sprunghaftes Wandeln zwischen Vergangenheit und Zukunft wahrzunehmen und mich immer mehr auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. 

 

Beim Lesen eines der Bücher von Thich Nhat Hanh – Zenmeister, Friedensaktivist und Autor – bin ich auf diese schönen und aussagekräftigen Worte von ihm gestoßen:

 

Du hast eine Abmachung mit dem Leben.

Diese findet im gegenwärtigen Augenblick statt.

Wenn du diesen Augenblick verpasst,

verpasst du deine Abmachung mit dem Leben.

 

Meine Abmachung mit dem Leben für heute lautet, mich mal wieder mit Astrid Lindgren zu verbinden – » ..., einfach nur dazusitzen und vor mich hinzuschauen.« – Und was tue ich? Ich blicke aufs Meer – wohin sonst!?

 

 

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