Von Honiggläsern und Eismanschetten

Frühling in der Lüneburger Heide
Frühling in der Lüneburger Heide

Auf meiner Reise durch die Lüneburger Heide wandelte ich im wahrsten Sinne auf den Spuren meiner Vergangenheit. Hier habe ich die ersten 17 Jahre meines Lebens und später meine Studienzeit verbracht.

 

Als ich durch das Industriegebiet meiner Ursprungs-Kreisstadt (die mit dem Hundertwasser-Bahnhof) fuhr, passierte ich nicht nur meine alte Schule, sondern auch einige Firmen, in denen ich früher als Schülerin in den Ferien jobben konnte. Da wurden Honiggläser mit Deckeln und Etiketten versehen, Eiskonfekt in die Verpackung gelegt, Getreidefeuchtigkeit gemessen, um für die Landwirte der Umgebung die korrekte Trocknung zu berechnen und später während meines Ingenieurstudiums auch mal am Fließband Rückleuchten an eine bekannte deutsche Automarke geschraubt. Zum Einen aus Gründen der Neugier, zum anderen, um die Finanzierung meiner schon damals vorhandenen Reiselust sicherzustellen.


Es ist herrlich mir Zeit zu nehmen, denn wenn ich ehrlich bin, habe ich die ja sonst auch immer mal wieder, ich habe sie mir nur zu selten gestattet ... unterwegs zu sein »im Bummelzug statt mit dem ICE« oder wie in meinem Fall im übertragenen Sinne mit dem Bus statt im sportlichen 2-Sitzer.

 

Heute Abend geht es in die Nähe von Göttingen – aufs Land zu guten Freunden, wo ich ein paar Tage ausspannen werde.

 

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