Grazie mille ...

Wie aus dem Kalenderblatt ...
Wie aus dem Kalenderblatt ...

... an all jene, die mir bisher so schöne und inspirierende Emails und Kommentare geschrieben haben. Eure offenen und aufrichtigen Gedanken und Worte zu meiner Reise begleiten mich und tun mir gut. Das gibt mir das Gefühl mit Euch in Verbindung zu stehen und ich freue mich sehr, dass Euch mein Blog gut gefällt und Ihr auf diese Weise auf meiner Reise teilnehmt. 

 

Die Woche am Gardasee, gemeinsam mit meiner Freundin Silke ist schön und intensiv und neigt sich langsam dem Ende entgegen. In den vergangen Tagen habe ich mich weniger als eine Reisende sondern vielmehr als Urlauberin gefühlt, die »la dolce vita« am Lago di Garda in freundschaftlicher Gesellschaft verbringen darf. 

 

Auch wenn das Wetter hier sehr durchwachsen ist, nicht nur die Sonne, diese aber immer öfter scheint, gibt es immer ein paar Möglichkeiten aktiv zu sein oder manchmal auch einfach die Seele baumeln zu lassen. So wie heute. Die einzigen Bewegungen, die ich heute von mir gebe, sind die durch einen Gang von und zur Waschmaschine, ins Waschhaus oder zu meinem kleinen aber feinen Gasherd, um neuen Kaffee zu bereiten. Zwischendurch schreibe oder lese ich oder wechsle ein paar Worte mit den Platznachbarn.

Darunter auch Lydia und Waldemar, die sich mit ihrem neuen und, wie ich finde, sehr schönen Wohnmobil und ihrer Reise damit einen langjährigen Traum erfüllen. Sehr nette und sympathische Menschen, die heute leider schon wieder in Richtung deutsche Heimat aufbrechen mussten und nicht versäumten, mich für meinen Rückweg irgendwann im Herbst zu sich einzuladen. Liebe Lydia, ich habe die Abschiedstränen in Deinen Augen gesehen und verstehe sie gut ... oder war es gar der morgendliche Wind?

 

Die Märkte in dieser Gegend haben uns zum schlendern eingeladen und natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die wir plötzlich meinten, unbedingt haben zu müssen. Schuhe, Taschen und Kleidung gibt es zu noch einigermaßen fairen Preisen in jeder Menge. Ich bin froh, dass mein Bus nur begrenzte Ladekapazität und die Reichweite meines Geldbeutel-Inhaltes begrenzt ist. 

 

Gestern übrigens war Kultur in Verona angesagt. Eine Stadt, die mir sehr gut gefallen hat und deren Arena im Herzen der Stadt mein früheres Bauingenieur-Herz hat höher schlagen lassen. Welch wunderbares Werk, welch schöne Architektur und wie schön, dass diese Stadt ihren Wert erhält und mit Opern, Arien und diversen Konzerten die Aufmerksamkeit auf sich zieht. 

 

Morgen mache ich mich wieder auf den Weg. Erst zum Flughafen Verona, wo ich meine Freundin verabschieden werde, dann weiter Richtung Süden, in die Toskana.

 

 

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